Klinisch-diagnostische Leitlinien
Es besteht der Wunsch, als Angehöriger des anderen anatomischen Geschlechtes
zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit dem Gefühl
des Unbehagens oder der Nichtzugehörigkeit zum eigenen Geschlecht
einher. Es besteht der Wunsch nach hormoneller und chirurgischer Behandlung,
um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich
anzugleichen.
Diagnostische Leitlinien
Die transsexuelle Identität muß mindestens 2 Jahre durchgehend
bestanden haben und darf nicht ein Symptom einer anderen psychischen Störung,
wie z.B. einer Schizophrenie , sein. Ein Zusammenhang mit intersexuellen,
genetischen oder geschlechtschromosomalen Anomalien muß ausgeschlossen
sein.
Forschungskriterien
A. Die Betroffenen haben den Wunsch, als Angehörige des anderen
Geschlechtes zu leben und als solche akzeptiert zu werden, in der Regel
verbunden mit dem Wunsch, den eigenen Körper durch chirurgische und
hormonelle Behandlungen dem bevorzugten Geschlecht anzugleichen.
B. Die transsexuelle Identität besteht andauernd seit mindestens
zwei Jahren.
C. Der Transsexualismus ist nicht Symptom einer anderen psychischen Erkrankung,
wie z.B. einer Schizophrenie und geht nicht mit einer Chromosomenaberration
einher.
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