Hier ein Kommentar von Johanna Kamermans zur "Teilefrau"
"Poesie": eine schöne
Sache (Gratulation zu dieser Idee) und dennoch hier eine Kassandra-Reaktion
auf "Teilefrau" und hier am Ende auf der Satz
"ungewollt Teilefrau zu sein ist ein
Fluch". Dieses "ungewollt" zeigt mir auf dass
heutzutage viele Transgender-Problemfälle deshalb auch derart tragisch
verlaufen bzw. enden, da die Betreffenden keine Ahnung haben vom Werdegang der
Geschlechter - und damit von sich selbst!!!.
Denn schon Magnus Hirschfeld sagte vor 100 Jahren
"Der Mensch ist nicht Mann oder Wein sonder Mann und Weib"
und die Wissenschaft hat heutzutage unwiderruflich bewiesen, dass nur
die weibliche Urstruktur Ausgangspunkt allen geschlechtlichen Werdens
ist und nicht - wie das Chistentum lehrt - "die Frau wegen des
sogenannten defectus naturae, "nur" ein unvollkommener Mann sei"
- und deswegen in der katholischen Kirche (Ratzinger als heutiger Vordenker)
auch nicht die Priesterfunktion übernehmen kann bzw. darf. Ein "illusio
virilis"- Denken par excellence....!!!
Nein, die Teilefrau im Mann ist kein Fluch sondern
ein Segen und man (Mann!) solle sich freuen, wenn man (Mann!) die Weiblichkeit
in sich entdeckt. Dass die Umwelt darauf meistens ungnädig reagiert (wiederum
meistens aus Unkenntnis) ist aber ein ganz anderes Kapitel.
Liebe Grüsse von Johanna Kamermans, Maastricht,
August 2005
© TransFamily
die Seite für Transmänner, Transfrauen, deren Angehörige
und Freunde
http://www.transfamily.de