Persönliche Aufschreibungen vom Klinikaufenthalt. |
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01.10.04 Voruntersuchung zur OP, ich wurde schon erwartet und alles was so organisiert, 03.10.04 Aufnahme Tag auf Station 71. Ich wurde wie immer in dieser Klinik erwartet.
Ich 04.10.04 Op-Tag. Nach dem Duschen ging es auch schon ab in den Op-Saal. Die Lagerung 05.10.04 Endlich wurde ich von dem ganzen Krempel befreit und es ging ab auf Station. 07.10.04 Da die Mobilisierung sehr gut klappte durfte ich selbständig auf
die Toilette. 08.10.04 Das Essen geht langsam in feste Nahrung über, aber immer noch Schonkost
und 09.10.04 erstes richtiges Frühstück. Ich wurde dann einen Stock tiefer
geschickt, da der 10.10.04 Langeweile 11.10.04 wieder Verbandswechsel, so der Stent ist raus und kommt auch nicht mehr
rein. 12.10.04 Ab heute geht es auch los mit den Sitzbädern. Alle zwei Stunden
bougieren 13.10.04 Der erste Katheter wurde gezogen, somit hatte ich nur noch den Bauchkatheter 14.10.04 So der Bauchkatheter ist dicht. Viel trinken hieß es, damit sich
ein Druck aufbaut. 15.10.04 Nach der Untersuchung wurde mir freigestellt ob ich heute oder morgen
gehen
Also das Ärzteteam um Dr. K. ist einfach nur Spitze. Nie gab es
etwas was, Zu Dr. K. selber, einfach ein sehr guter Mediziner der sich sehr viel
Zeit für
Op-Berichte:Bericht 1 von 05.10.04Bei Frau x besteht eine Geschlechtsidentitätsstörung (MzF). Die Gutachterlage ist eindeutig. Die Kostenübernahme der Krankenkasse liegt vor. Die Patientin ist seit längerem hier bekannt und war bereits ambulant vorstellig. Nach der ausführlichen Aufklärung und Vorbereitung Entschluss zur Geschlechtsangleichenden Operation. Allgemeinanästhesie, Steinschnittlagerung, flexible Beinhalter. Perioperative Antibiose, mehrmalige Lagerungskontrolle, steriles Abdecken und Hautdesinfektion in typischer Weise. In Bereich des Penis relativ kurze Vorhaut, sehr kleines Genital. Steriles Abdecken und Hautdesinfektion in typischer Weise, mehrmalige Lagerungskontrolle. Nun Spreizen der Vorhaut. Einlage des transurethalen Katheters, Spülen der Blase, Urin klar. Auffüllen der Blase mit 400ml. Anlage einer suprapubischen Harnableitung. Problemlos. Urin klar. Nun medianer Schnitt im Bereich des Dammes entlang der Raphe . Subtile
Präparation der Subcutis, Darstellen der Samenstränge, hohe
Präparation bis zum Leistenring, Absetzen, doppelte Durchstichligatur,
beidseits. Einsendung zur histo-pathologischen Untersuchung. Nun subtile Präparation des Penishautschlauches, Abpräparation vom Corpus cavernosum, Hautdurchblutung zu jeder Zeit gut intakt. Von Seiten der Vorhautlänge bestehen grenzwertige Verhältnisse, zumal eine Phimose vorliegt. Versuch möglichst viel Vorhaut zu schonen, damit die Auskleidung der Neovagina optimal gelingt. Weiter Präparation der Schwellkörper, Darstellen der Schwellkörperansatzbereiche im Bereich der Sitzbeine, Präparation der Harnröhre, Separieren der Harnröhre mit Musculus bulbus spongiosus vom Schwellkörper. Nun Absetzen der Schwelkörper an den Schambeinästen, die gelingt problemlos, Durchstichligatur Dann weiter Abpräparation der Harnröhre. Absetzen der Harnröhre problemlos. Die Harnröhre wird zuerst lang gelassen. Weiter Darstellung des Schwellkörpers, Abpräparation des Gefäßnervenbündels
mit anhaftender Tunica, Resektion der gesamten Corpora cavernosa, Einsendung
zur hist-pathologischen Untersuchung. Glans zu jeder Zeit optimal durchblutet.
Das Gefäßnervenbündel ist sicher erhalten. Nun Präparation
und Modelage der Glans, Modelage einer Neoklitoris von ca. 1,5x1,5 cm.
Saubere Durchblutung. Weiter Mobilisation der Harnröhre, nun Durchtrennen des Centrum tendineums, Blutstillung. Nun wie bei der perinealen Prostatektomie weiter Präparation des prärektalen Raumes, Schafen einer Neovaginahöhle, die Präparation gelingt gut, Anlage des Raumes mit einer Tiefe von ca.14-15 cm. Mehrmalige Kontrolle des Rektums, Gegenkontrolle, Rektum sicher unverletzt. Dehnen, Umstülpen, Blutstillung. Aussprühen des Raumes der Neovagina mit Fibrinkleber, tiefe Annähte Vicryl rapid1/0 der Penishaut. Dies gelingt gut. Die Penishaut kann fast spannungsfrei hinuntergezogen werden. Anlage von zwei Durchtrittstellen für die Klitoris und die Urethra, mehrmalige Lageroptimierung. Durchzug und Annaht der Neoklitoris mit Monocryl 4/0 Fäden. Gutes kosmetisches Ergebnis. Neoklitoris zu jeder Zeit gut durchblutet. Ebenfalls Durchzug der Urethra und Bildung eines Neomeatus. Kürzen der Urethra. Evertierende Einnaht mit ebenfalls Monocryl4/0. Dies gelingt gut. Nun Modelage der Schamlippen, geringes kürzen der Schamlippen und Resektion von Fettgewebe. Anlage von zwei dünnlumigen Redondrainagen extravulnär ausgeleiten. Annaht. Saubere Verhältnisse. Modelage des Mons pubis und der Schamlipen, dies gelingt gut. Nun Hautnaht mit Monocryl 4/0. Optimale Rekonstruktion. Seht gutes kosmetisches Äußeres. Einlage des Platzhalters (12 cm). Dieser lässt sich leicht einführen, spannungsfrei. Saubere Verhältnisse. Anlage von zwei Nähten zur Platzhalterfixation. Dies gelingt problemlos. Säubern des OP-Gebietes, Wundreinigung, spannungsfrei, geringes Ödem, nochmalige Abschlusskontrolle, fester Kompressionsverband, Urin klar, komplikationsfreies Ende. Tücher und Kompressen vollständig. Frau X hat den Eingriff gut überstanden und wird zur Überwachung auf Intensivstation verlegt. Blutverlust ca. 600ml. Procedere. 1. Verbandswechsel in Narkose in ca. 5 Tagen
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