Vorgehen bei kombinierter Operation - laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie (LAVH) |
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Von Carlo
Unter Vollnarkose wird in der Nähe des Bauchnabels die Bauchdecke durchstochen. Danach wird durch ein dünnes Rohr Gas (in der Regel Kohlendioxid) in den Bauchraum eingebracht. Diese Druckerhöhung trennt die sonst eng anliegenden Bauchorgane voneinander und ermöglicht so dem Arzt die Sicht und Orientierung in der Bauchhöhle. Nun wird das Rohr entfernt und durch einen Trokar ersetzt. Das ist dünnes Röhrchen durch welches die Optik in den Bauchraum geführt wird. Der Arzt kann so mit mehrfacher Vergrößerung oder auch bildschirmunterstützt operieren. Alle weiteren Trokare für zusätzliche Instrumente können unter direkter Sicht gesetzt werden. Der Gynäkologe braucht für seine Instrumente zwei weitere kleine Schnitte von ca. 3-5 mm, die seitlich in der vorhandenen Bauchfalte angebracht werden. Die nächsten operativen Schritte präparieren die Gebärmutter bis zu dem Eintritt großer Blutgefäße am Gebärmutterhals frei und lockern die Harnblase. Sodann wird der Eingriff von der Scheide her fortgesetzt. Der Gebärmutterhals und die eben erwähnten großen Blutgefäße werden mit Nähten unterbunden und die nun frei liegende Gebärmutter durch die Scheide herausgezogen. Das nun offene obere Scheidenende wird verschlossen und der Eingriff nach einer erneuten laparoskopischen Überprüfung der Bluttrockenheit im Bauchraum beendet.
· wenig Blutverlust Praktische Hinweise · Duschen ist bereits am Tag nach der Operation möglich. |
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