Dr. Schaff
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Dr. Krege |
Dr. Liedl
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| Stand der Informationen | März 2004 | Januar 2004 | September 2001 |
| Allgemeine Hinweise | Das Vorgespräch führt Dr. Schaff nicht immer selbst. Deshalb kommt es leider zu unterschiedlichen Aussagen. Wenn die Antwort von Schaff selbst ist, haben wir dies gekennzeichnet | Dr. Krege hat bisher einmal bei dieser OP assistiert. Operiert hat Dr. Peek | Dr. Liedl macht eigentlich nur Penoid. Klitpen nur auf besonderen Wunsch bzw. als Vorstufe zum Penoidaufbau |
| Erfahrungen von Patienten |
Sehr freundliches Personal. Kompetente Ärzte, jedoch im Allgemeinen schlecht organisiert und interne Kommunikationsprobleme. Gute Krankenhausausstattung schlechtes Essen je nach Patient von nahezu schmerzfrei bis lange Zeit sehr schmerzhaft Komplikationen: Fistel (selten), Blasenentzündung |
freundliches Personal relativ starke Schmerzen nach der OP Komplikationen: Entzündung, Fisteln, Stenose |
unfreundliches Personal (ausser Liedl selbst) negative Einstellung gegenüber Trans und insb. Klitpen (ausser Liedl selbst) mittelmässige Krankenhausausstattung nicht schmerzfrei Komplikationen: keine |
| Erfahrungsberichte von Patienten | http://www.dortmund.trans-eltern.de/
siehe Menüpunkt "Medizinische" und "Schutzbereich" |
OP-Bericht | |
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Wie viele dieser Operationen haben Sie bereits durchgeführt? |
ca. 80 | Dr. Krege: keine | 15 |
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Haben Sie Photos der Ergebnisse? |
nein | nein | nein |
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Wie häufig traten (irreparable) Komplikationen auf ? |
keine irreparablen | nicht bekannt | nicht bekannt |
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Welche anderen Komplikationen können auftreten? |
Fisteln, Stenosen, Entzündungen |
Langfristige Urinierprobleme,
Gefühlseinbußen, Wundheilungsstörungen (Entzündungen, Fisteln, Stenosen), Harnwegsinfekte, Durchblutungsstörungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht zwangsläufig auftreten. Auch wenn wir versuchen, im Vorfeld so viel wie möglich auszuschließen, ein Restrisiko gibt es immer. |
nicht bekannt |
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Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit einer Fistel / Stenose? |
5-10% / 2-5% | Das ist sehr unterschiedlich.
Die einen bekommen kurze Zeit danach eine Fistel, andere erst nach Entlassung. Manche bekommen gar keine Fisteln. Fisteln können, wenn sie nicht allzu hartnäckig und unvorteilhaft sitzen, von allein wieder zuwachsen. Jedoch ist das Risiko, eine Fistel nachträglich zu bekommen, bis zu 6 Monate nach der OP gegeben. |
nicht bekannt |
| Nach welchem Zeitraum nach der OP können Fisteln "repariert" werden? | nach 6 Monaten | nach 3 Monaten | nach 6 Monaten |
| Wie lange dauert die OP? | 2 Stunden | Je nach Patient und Methode ca. 4 Stunden. | 1,5 bis 2 Stunden |
| Wie wird operiert (Technik genau erklären)? | nach Hage | nach Hage | nach Hage |
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Auf welche Art erfolgt die Mobilisierung der Klit? |
Durchtrennung der Chrodae | Die unteren Haltebänder
werden gekappt, damit die Spitze nach oben gerichtet werden kann. |
Durchtrennung der Chrodae |
| Wird die Klit nach vorne verlegt (vom Knochen getrennt) ? | nein | Das Ligamentum Suspensorium
(das Band, daß die Klit am Schambein befestigt) wird durchtrennt. |
nein |
| Wie viel länger wird das Klitorispenoid durch die Trennung der Corda und die Vorverlegung? | ca. 2 cm je nach Ausgangssituation | Ca. 1 bis 1,5 cm je nach Ausgangssituation | 2-3 cm je nach Ausgangssituation |
| Ist es möglich, eine optische Verlängerung zu erreichen, indem Fettgewebe an den Seiten entfernt wird? | ja, gehört aber nicht zur Standard-OP | Ja, aber abnehmen und
Sport treiben, z.B. mässiger Kraftsport, hilft auch, um Fettgewebe zu reduzieren, dadurch kann sich die Klit noch ein stückweit nach oben in Richtung Schambein verlagern. |
ja, gehört aber nicht zur Standard-OP |
| Wie lange bleibt der Katheder liegen? |
9-10 Tage. In den ersten 4 Tagen nach der OP darf nicht aufgestanden werden Es wird kein Bauchkatheder gelegt |
Manche Chirurgen
lassen ihn gerade mal einen Tag liegen, besser wären jedoch 4 - 9 Tage, damit die Wunde sich beruhigen kann und nicht schon vorher wieder zusammenwächst bzw. eine Stenose entsteht. Der urinableitende Katheder, der durch die Bauchdecke eingeführt wird, wird ca. 10 - 14 Tage belassen. |
nicht bekannt |
| Wie viele Nachoperationen sind im Durchschnitt notwendig? |
fast keine (ggf. Fistelreparatur)
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Wenn keine Komplikationen
auftreten, 1 - 2 Operationen, es hängt aber auch davon ab, ob man einen Hodenaufbau machen lassen möchte oder nicht. Der Hodenaufbau wird in der Regel in 2 Schritten durchgeführt. Erst werden die Prothesen eingesetzt und später die großen Labien in der Mitte zu einem Skrotum vereinigt. |
ggf. Fistelreparatur |
| Wie wird der Scheidenverschluss vorgenommen? | kompletter Verschluss | Die Muscularis Vaginae
wird von der Scheidenschleimhaut befreit und anschließend mit Fibrinkleber und selbstauflösenden Fäden zusammengenäht. |
kompletter Verschluss |
| Was wird dabei entfernt/zerstört? | Scheidenschleimhaut und entsprechende Drüsen | Außer der Entfernung
der Scheidenschleimhaut wird nichts zerstört. Die Blut- und Nervenversorgung bleibt bestehen. |
Scheidenschleimhaut und entsprechende Drüsen |
| Bleiben die gefühlssensiblen Nerven erhalten? | ja. An der Klitoris wird nichts verändert | Da die Nerven der Klitoris
nicht durchtrennt werden, bleibt die Empfindung erhalten. Wir möchten ja nicht das zukünftige Sexualleben der Patienten kaputtschneiden. Allerdings kann es vorkommen, daß operationsbedingte taube Stellen im restlichen Genitalbereich entstehen, die jedoch nach einer gewissen Zeit relativ rasch verschwinden. |
ja |
| Kommt es im inneren Vaginalbereich zu Gefühlsverlusten (z.B. keine Muskelkontraktion mehr)? |
nein Durch den Scheidenverschluss (Narbe) entstehen jedoch aussen Sensibilitätsverluste |
Auch hier werden
die Muskelnerven nicht durchtrennt, es wird ja nur die Schleimhaut entfernt. Ergo bleiben auch die Muskelkontraktionen in der nun verschlossenen Vagina erhalten. Es kann durchaus sein, daß sich das persönliche innere Empfinden etwas verändert, d. h. daß sich die Kontraktionen etwas anders anfühlen, mehr aber auch nicht. |
nein |
| Wohin fliessen eventuell Sekrete ab, wenn die Vagina komplett verschlossen wird? | nach der OP werden Redons zum Wundsekretabsaugen eingesetzt. Später entstehen keine Sekrete mehr in der Scheide | Es wird durch eine
große Schamlippe eine Redon-Saugdrainage bis in die verschlossene Vagina eingeführt. Das heißt, der Redonschlauch erblickt an der großen Schamlippe das Tageslicht. |
nicht bekannt |
| Bleibt die vorhandene Erektionsfähigkeit durch diesen Eingriff erhalten? | ja | ja | ja |
| Wie ist die Unterbringung geregelt? (Gyn-Abteilung, normales Männerzimmer, TM-Zimmer) | normales Männerzimmer; wenn andere TM's da sind, dann auch TM-Zimmer | Männerzimmer oder TM-Zimmer | Männerzimmer oder TM-Zimmer |
| Wie lange ist Krankenhausaufenthalt und Genesungszeit einzuschätzen? |
ca. 10-14 Tage Krankenhausaufenthalt ca. 14 Tage anschliessende Genesungszeit
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Wenn keine Komplikationen
auftreten, beträgt der Krankenhausaufenthalt ca. 2 Wochen. Je nach
Genesungsgeschwindigkeit auch 10 Tage. Nach Entlassung muß bzw. sollte man schon noch ca. 4 - 6 Wochen warten, bevor man einer leichten Berufstätigkeit wieder nachgehen kann. Bei schweren körperlichen Arbeiten kann es bis zu 6 Monaten dauern, je nach körperlicher Verfassung und Konstitution. |
nicht bekannt |
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Wir danken allen, die uns die o.g. Informationen zur Verfügung gestellt haben !!! Falls Euch noch mehr Fragen einfallen, schickt bitte eine Email an webmaster@transfamily.de.
Beim nächsten Seitenupdate werden wir den Fragekatalog dann ergänzen. Falls Ihr sogar Antworten von Chirurgen auf diese oder andere Fragen habt, weil Ihr bereits Beratungsgespräche oder sogar schon die OP hinter Euch habt, fänden wir es toll, wenn Ihr uns diese Antworten mit Angabe des Chirurgen und des ungefähren Datums des Gesprächs /der OP zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt. |
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