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Photos zu dieser OP sind im Schutzbereich
zu finden.
Mastektomie bei Kampmann/Troisdorf, November 2004
Vorabinfo: Ich war im Sommer bei einem der Oberärzte von Kampmann
zur
Vorbesprechung. Damals wurde mir gesagt, man könne bei mir durch
die
Brustwarze operieren (mit späterer Hautkorrektur). Als ich dann zur
OP kam
sagte Kampmann mir, dass das nicht ginge. Die Dinger wären zu groß
und
würden zu stark hängen. Er müsse die berüchtigten
Querschnitte durchführen.
Nachteil: große Narben, Vorteil: man kann sich aussuchen, wo die
Brustwarzen hinkommen und wie groß sie sein sollen - er macht von
sich aus
3cm Durchmesser. Außerdem bat ich ihn, das Fettgewebe unter dem
Drüsengewebe nicht zu entfernen, um eine männlich gewölbte
Brust zu
erhalten (und nicht völlig flach). Wenn ich ein T-Shirt anhabe sieht
das
jetzt richtig gut aus, finde ich.
Kampmann und sein ganzes Team sind super nett! Unterbringung in 2 oder
4
Bett Zimmer mit anderen TM - sehr angenehm! Schwestern wecken einen mit
"Moin Jungs!" usw.
Montags rein ins Krankenhaus, Dienstags OP (3,5 Std.), abends schon wieder
allein auf`s Klo trotz vier Drainageflaschen - jeweils rechts und links
zwei St. Ich hatte zwar Schmerzen, aber ich halte die für aushaltbar.
Habe
mir jedenfalls keine Schmerzmittel geben lassen - und ich bin
schmerztechnisch eher ein Weichei. Liegen geht ein paar Tage nur auf dem
Rücken. Donnerstag und Freitag wurden jeweils 2 Schläuche gezogen
- tut 2
Sekunden weh. Samstags morgen durfte ich nachhause. Man kriegt ein paar
Tage die Arme nicht gut hoch und der Bolero ist gewöhnungsbedürftig.
Tipp:
selber Polsterungen um die Amlöcher basteln und Babypuder verstreuen
- ist
gleich viel besser! Die Narben spannen noch wochenlang, ist aber nicht
so
schlimm. Die Nachher-Fotos sind 4 Wochen nach der OP entstanden, aber
es
sah im Grunde direkt nach der OP auch nicht viel anders aus. Dafür,
dass er
so schlechte Bedingungen vorgefunden hat bin ich sehr zufrieden.
Joe
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