Mastektomie in Neu-Ulm

 

Bericht von der Mastektomie in der Donauklinik, Neu-Ulm

Photos zu dieser OP sind im Schutzbereich zu finden.

Do. 24.10.2002 10.45 Ankunft in der Donauklinik in Neu Ulm

Anmelden und der ganze Schnickschnack.

Ich bekam Zimmer 027 in der Plastischenchirurgie das Zimmer mit
bestem AUSBLICK AUF DIE Donau auf das Münster und die Altstadt.

Den ganzen Donnerstag lang schaut ich mich um, hab gegessen und mich
häuslich eingerichtet

Abends gingen dann die Vorbereitungen los !!!!!!

Ersten Sexy OP-Wäsche herrichten also ich glaub da würde selbst einem
Doctorspielfetisch die Zehnägel hochgehen (grins).

"Schöne" Fotos machen , dachte mir aber, ich erspare Euch diese
Einzelheiten :-)

Oki dann duschen , erstens das ich mich selbst wohler fühlte und
zweitens dachte ich mir, wenn ich frisch rieche, dann lassen se sich
mehr Zeit (lach).

Dann Blutdruckmessen , Puls fühlen ( na die nette Schwester hätte
ruhig öfter kommen können oder am besten gleich dableiben...)

Ups beim Thema bleiben LOL :-)

Ja dann so um 20.00 Uhr ging es los ich war hundemüde aber
einschlafen ging erst nach der Miniriten Tablette um 22 Uhr ( die ist dafür
gedacht das man einschlafen kann )

Na, gut ...endlich 22 Uhr... ich durfte die "Pille" nehmen und endlich durfte ich auch
schlafen !!! Um 0 Uhr wieder Blutdruck und Puls !!

So schlafe ich bis um 7.30 und zersägte so manchen Wald ... .

Dann ging die Tür auf mein Sonnenschein vom Abend zu vor stand in der
Tür und bellte "fertig machen! Ist bald soweit!!!" und stellte mir wieder
so einen Becher mit einer Tablette neben das Bett.

( auf jeden Fall bewirkt die Tablette leichte
"Fusshandkoordinationsprobleme" sowie kleine taktische Handicaps beim
Augenmass)

Also dann auf zum Zähne schrubben und die hübschen Dessous an !!
Dann noch im langwierigen Versuch mein Handtuch auf den Bügel zu
hängen !! Irgendwie hüpfte der Bügel immer zur Seite wenn ich mein
Handtuch geworfen habe !!:-)

Also was ich heute nicht mehr weis ist, wann man mir die Infusion gelegt
hat.

Und ab dem Moment aus der Tür war mir alles egal !! Hauptsache die
lästigen Dinger sind weg. So gegen 8:20 Uhr hieß es dann nur noch Maske auf die Nase und tief einatmen !!

Dann bin ich laut der Schwester im Aufwachraum um 14. 30 Uhr
aufgewacht und habe gesehen wie diese mit den Rettern ( den
Blutbehältern ) rum hantierte, und meinte die seien schon etwas sehr
voll . Außerdem meinte so ne Stimme aus dem Hinterhalt :
" Herr K. ... das Atmen nicht vergessen", nur ehrlich gesagt dachte ich, ich täte das selbst.

Na, gut ... nach 4 Minuten wach sein, hieß es dann noch einmal "Ab in den OP auf den Op- Tisch": zu starke Blutungen... .
Oki, dachte ich mir, denn wehren konnte ich mich
eh nicht !! ( Geschweige den weglaufen ...) .

Dann erinnere ich mich das ich so um 16 Uhr auf dem Zimmer war, und
meine Mutter kam eine Exfreundin und einem Super Kumpel von mir.

Und viel geschlafen habe ich. Essen durfte ich nichts mehr habe Flüssignahrung
durch den Tropf bekommen und eine große Ladung Antibiotika.

Vom Samstag hab ich eigentlich auch nichts mitbekommen.

Bis Sonntag war ich alleine im Zimmer; dann bekam ich einen Neuzugang
der war sehr in Ordnung.

Ja und vor allem außer ein bisschen ziepen beim Verbandwechsel und
beim Fäden der Brustwarzen weg machen hatte ich gar keine Schmerzen!!

Ich habe einen sehr guten Eindruck bisher von Ergebnis zumindest was
ich bis jetzt gesehen habe.

Im Dezember bin ich bei Exner und Co. Da gibt es bestimmt viel zu
berichten !!!!!

Noch einmal für Adresse und Telenummer den Link zu Dr. Prof. Hofmann


http://www.klinik-rosengasse.de/

 

Der Verfasser ist TransFamily bekannt, möchte aber hier anonym bleiben

 


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