Vorbereitungen für den Krankenhaus - Aufenthalt
( hier am Beispiel des Sankt Josef Hospitals in Troisdorf )

Und plötzlich ist es dann soweit: Der Termin der Mastektomie oder
Hysterektomie rückt in erreichbare Nähe. Für den ein oder
anderen unter uns die erste direkte und aktive Berührung mit einem
Krankenhaus. Aber selbst für routinierte Krankenhauskenner gibt es
immer Dinge, die gerade im Hinblick auf die oben genannten Eingriffe z.B.
im Sankt Josef Hospital Besonderheiten mit sich bringen.
Im folgenden ein paar Tipps aus den Erfahrungswerten Betroffener:
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ca. 3 Wochen vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Medikamente
wie z.B. Aspirin einnehmen. Generell sollte man bei Medikamenten,
vor einer planbaren OP wie dieser, Rücksprache mit einem Arzt
halten.
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Ebenfalls sollte der Nikotin - und Alkoholkonsum stark eingeschränkt
oder sogar besser ca. vier Wochen vor der jeweiligen OP ganz eingestellt
werden. Erfahrungsgemäß neigen Raucher stärker zu
Nachblutungen!!!
- ALLE Piecings und Ohrringe MÜSSEN VOR der OP entfernt werden,
da bei der OP zum verschließen der Blutgefäße mit Strom
gearbeitet wird.
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Troisdorf hat keinen gebührenfreien Parkraum in der Nähe
des Sankt Josef Hospitals!!! Anreise mit Bus und Bahn ist ratsam!
Parksünder werden von der Stadt hart bestraft ( ca. € 15!
) und es wird gnadenlos abgeschleppt!
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Keinerlei Wertsachen mitnehmen
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Das Betreiben von Handys ist im Hospital auf Grund der empfindlichen
medizinischen Geräte strengstens untersagt. Man sollte aber schon
ein wenig Kleingeld griffbereit haben. Der Anschluß des Telefons
kostet im Sankt Josef Hospital 25 €uro (Vorkasse), die bei Anmeldung
fällig sind. Den Restbetrag erhält man nach Abmeldung natürlich
wieder zurück.
Ein Münzfernsprecher befindet auf der Stationsebene auf dem Gang
bei den Aufzügen. Ein Kartentelefon ist im Außenbereich
vor dem Eingang des Hospitals zu finden.
Des Weiteren hat das Hospital eine hervorragende empfehlenswerte
Kantine, die auch Kioskartikel führt.
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Mineralwasser wird im Hospital den Patienten kostenlos zur Verfügung
gestellt. Andere alkoholfreie Getränke sollten in Eigenregie
mitgebracht werden!
TV - Geräte auf jedem Zimmer kostenfrei
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Kopfhörer ( kleiner Klinkenstecker) für handelsübliche
Walk- oder Diskman, zum Anschluss an TV -Adapter im Hospital. Es werden
zwar auch Kopfhörer gestellt, die aber oft qualitativ bedingt
Defekte aufweisen.
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Für Drainage - Flaschen ( bei Mastektomie in der Regel vier
Flaschen ) bieten sich handelsübliche Stofftaschen an, die zum
Transport der Flaschen dienen.
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Ausreichende Wechselwäsche ( Unterwäsche/ Schlafanzüge
) für mindestens eine Woche mitnehmen. ( Bei auftretenden Komplikationen
kann Aufenthalt nämlich länger dauern!!!)
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Bei Mastektomie kann man präventiv schon mal den Brustbereich
und die Achseln und bei Hysterektomie Oberschenkel, Genitalbereich
und Bauch von Haaren entfernen
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Große und kleine Handtücher, Waschlappen ( evtl. Einmalwaschlappen,
die es in Drogeriemärkten zu erwerben gibt), Duschgel, Rasierzeug,
Shampoo
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Jogginganzug , ( keine Bademäntel ), kurze Hosen, T- Shirts,
Badelatschen ( so genannte "Asiletten" J ), Pullover
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Bei Hysterektomie sollte man sich der Nachblutungen wegen Always
Ultra Binden in der Größe "Large" mitbringen.
Die Krankenhaus eigenen Binden sind nicht wirklich empfehlenswert.
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Lesefutter, wie Bücher, Zeitschriften, Comics gegen die evtl.
aufkommende Langeweile ( ?! )
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Um trotz schnarchenden Bettnachbarn dem gerechten Schlaf frönen
zu können haben sich Ohrstöpsel bewährt ( man weiß
ja nie...). Außengeräusche gibt es kaum
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Schreibutensilien für Notizen, etc.
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Evtl . Photoapparat für Erinnerungsphoto
Euch erwartet auf der Station 8 A in Troisdorf ein kompetentes und freundliches
Team, das aus fähigen Ärzten und Schwestern besteht. Obwohl
es sich hier um eine gynäkologische Station handelt, hat man zu keiner
Zeit ein ungutes oder gar beschämendes Gefühl. Mit der Thematik
"Trans*" wird hier mehr als nur sensibel umgegangen.
Der allgemeine Standard des Krankenhauses ist in der oberen Kategorie
anzuordnen. Von elektrisch verstellbaren "high - tech" Betten
bis hin zu freundlich gestalteten Zimmern fehlt es wirklich an nichts.
Aus den Zimmern hat man einen herrlichen Fernblick auf die umliegende
grüne Gegend.
Ich wünsche Euch für die anstehenden Operationen alles erdenklich
Gute und wünsche Euch einen angenehmen Aufenthalt im Sankt Josef
Hospital in Troisdorf!
Carsten,
der "Getarnte"
Carsten@transfamily.de
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