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...mit freundlicher Genehmigung von Trans-Germany
Die Behaarung erscheint ein langwieriges Problem zu bleiben. Nicht jeder
kann und will letztlich zu Hormonen greifen.
Es gibt verschiedene Problemzonen, die unterschiedlich behandelt werden
müssen. Nicht immer ist die Haarentfernung das einzigste Mittel um
das Problem zu lösen. Haarentfernung bedeutet oftmals auch das Outing.
Historisches
Der Wunsch nach glatter, schöner Haut existierte schon bei den Höhlenmenschen.
Archäologen haben herausgefunden, dass sich Männer bereits vor
20.000 Jahren den Bart rasierten, indem sie mit Hilfe geschliffener Steine
oder Muscheln die Haare abkratzten.
Bereits 4.000 vor Christus wurden Haarentfernungsmittel aus z.B. Harzen,
Weinextrakten Fledermausblut benutzt. Im frühen Arabien wurden Fäden
benutzt um Haare herauszureißen. Die Ägypter einschließlich
Cleopatra verwendeten Rasiermesser, Zucker- und Bienenwachs. Die
Römer zupften ihre Bärte. Selbst römische Frauen begannen
mit Pinzetten ihre Augenbrauen zu zupfen. Bis 1940 wurden Haare u.a. mit
groben Handschuhen oder sandpapierähnlichen Scheiben regelrecht abgerieben.
Chemische Enthaarungsmittel entstanden 1940 in den USA als Begleiterscheinung
bei der Entwicklung chemischer Kampfstoffe.
Gesichtsbehaarung/Bart
Wer nicht zu einer Latexgesichtsmaske greifen möchte, sollte sich
Gedanken darüber machen, den vorhandenen Schnauzbart etc. dauerhaft
durch Rasur zu entfernen.
Für einige ist der Bart ein Versteck gegenüber der Öffentlichkeit,
Familie, Partner und Beruf. Nie kann ein Bartträger ein Transvestit
sein oder gar transsexuell. Die Erfahrung lehrt uns aber etwas anderes.
Die Entfernung des vorhandenen längeren Bartes kann man der Außenwelt
gut damit erklären, dass man nun endlich sein äußeres
männliches Erscheinungsbild noch mal ändern möchte und
das lästige Bart pflegen auf Dauer zu aufwendig sei.
Rasur
Es gibt zwei Möglichkeiten der Rasur. Entweder Trockenrasur oder
Nassrasur. Die Trockenrasur ist nur dann geeignet, wenn am Ende auch wirklich
keine Stoppeln stehen bleiben. Bei sehr dünner Haut sollte man jedoch
zwingend die gründliche Trockenrasur anwenden.
Die Nassrasur ist in der Regel gründlicher als die Trockenrasur.
Atelier Changeable empfiehlt als Rasierer einen Gillette Mach3 zu verwenden.
Mit diesem wurden bisher die besten Ergebnisse erzielt um ein später
ein gutes Make-up auftragen zu können.
Egal ob Trocken oder Nassrasur: das Auftragen von Rasierwasser oder lotion
sollte dauerhaft unterbleiben. Zwar riskiert man leichte Entzündungen
an den Haarwurzeln, jedoch fördern derartige Mittel angeblich auch
den erneuten schnellen Bartwuchs.
Zupfen
Das Zupfen mit Pinzette ist eine relativ dauerhafte Methode. Die Haarwurzel
wird herausgerissen und es dauert natürlich bis zu 4-6 Wochen, ehe
sich die Haarwurzel neu gebildet hat. Nachteil: schmerzhaft und unheimlich
zeitraubend.
Elektolyse
Elektrolyse eine feine Nadel in den Haarkanal eingeführt und versucht,
die Wurzel mit einem elektrischen Impuls zu zerstören. Es kann jedoch
eine neue Wurzel an der selben Stelle entstehen. Das Haar wächst
dann erneut nach. Die Elektrolyse ist sehr zeitaufwendig und teuer.
Laser
Bei der Laserbehandlung trifft ein Laserstrahl die Haarwurzeln und soll
sie zerstören. Es ist die neueste Methode der Haarentfernung. Es
sind jedoch 2 bis 4 Sitzungen erforderlich, um alle Haare zu entfernen.
Man schätzt allerdings, dass nur 30 40% des Haares dauerhaft
zerstört werden. Der Rest wächst wieder nach. Außerdem
sind Laserbehandlungen sehr teuer.
Wachse
Die Anwendung von Haarentfernung durch Wachse sollte man im Gesichtsbereich
tunlichst unterlassen um Verletzungen und schwere Entzündungen zu
vermeiden.
Chemische Behandlung
Die Anwendung von Haarentfernung durch derartige Mittel wie Enthaarungscreme
sollte man im Gesichtsbereich ebenfalls unterlassen um schwere Entzündungen
zu vermeiden. Außerdem sind die Barthaare widerstandsfähiger
als am restlichen Körper.
Das einzigste chemische Enthaarungsmittel für den Gesichtsbereich
was derzeit auf dem Markt ist: Epil-Stop aus den USA. Hier wird ein Roller
angeboten ähnlich dem Deoroller. Allerdings schreibt der Hersteller
ausdrücklich, dass die Wirkung nur bei weicherem Barthaar von Frauen
(sog. Damenbart) geeignet ist. Wer jedoch einen derartigen Bartwuchs hat,
kann das Mittel versuchen. Dieses Mittel gibt es nur in Verbindung mit
Enthaarungsmittel für den restlichen Körper und ist mit ca.
45,- EUR sehr teuer. Nach Herstellerangaben hält die Wirkung ca.
4-6 Wochen an, da durch die Anwendung die Haarwurzel zerstört wird
und sich erst erneut bilden muss.
Körperbehaarung
Rasur
Die Nassrasur ist in der Regel eine gründliche allerdings nicht
dauerhafte Lösung. Zur Haarrasur eignen sich die im Handel erhältlichen
Ladyshaves. Mit diesem kann man Haare in den Zonen Achsel, Bein, Arm und
Brust problemlos entfernen. Selbst im Intimbereich. Bei der Rasur ist
jedoch Vorsicht geboten. Bei Hautunebenheiten kann es schnell zu stark
blutenden Verletzungen kommen.
Nach der Rasur kein Rasierwasser auftragen. Eher eine feuchtigkeitsspendende
Lotion.
Zupfen
Das Zupfen mit Pinzette ist eine relativ dauerhafte Methode. Die Haarwurzel
wird herausgerissen und es dauert natürlich bis zu 4-6 Wochen, ehe
sich die Haarwurzel neu gebildet hat.
Nachteil: schmerzhaft und unheimlich zeitraubend.
Epilation
Bei dieser Methode wird das Haar mechanisch erfasst und mit der Wurzel
herausgerissen. Die Methode stammt vom Zupfen ab und geht natürlich
wesentlich schneller. Man sollte jedoch von sog. Billiggeräten unter
50,- EUR Abstand nehmen. Der Nachwuchs kommt nach ca. 4 Wochen, je nach
Beschaffenheit. Die Methode ist relativ zeitaufwendig, mäßig
gründlich und verursacht ein wenig Schmerzen.
Ungeeignet für längere Behaarung.
Elektolyse
Dabei wird eine feine Nadel in den Haarkanal eingeführt und versucht,
die Wurzel mit einem elektrischen Impuls zu zerstören. Es kann jedoch
eine neue Wurzel an der selben Stelle entstehen. Das Haar wächst
dann erneut nach. Die Elektrolyse ist sehr zeitaufwendig und teuer.
Photo-Derm-Behandlung
Bei dieser Methode veröden (verschließen) Lichtblitze die
Blutgefässe der Haarwurzeln. Es sind jedoch bis 4 Sitzungen notwendig.
Es können leichte Schwellungen und Rötungen bis hin zu Verkrustungen
(Einzelfälle) auftreten. Die Behandlung kostet je nach Fläche
zwischen 80,- 800,- EUR.
Laser
Bei der Laserbehandlung trifft ein Laserstrahl die Haarwurzeln und soll
sie zerstören. Es ist die neueste Methode der Haarentfernung. Es
sind jedoch 2 bis 4 Sitzungen erforderlich, um alle Haare zu entfernen.
Man schätzt allerdings, dass nur 30 40% des Haares dauerhaft
zerstört werden. Der Rest wächst wieder nach. Außerdem
sind Laserbehandlungen sehr teuer.
Wachse
Die Haarentfernung mit Wachs ist die populärste Methode. Man unterscheidet
die Methode mit Kalt- und Heisswachs. Beide sind in ihrer Wirkung und
Ergebnis ähnlich.
Das Wachs wird auf die betreffende Körperpartie aufgetragen (Beine,
Arme kein Intimbereich, Brust, Gesicht oder Achsel). Im Anschluss
wird das im Wachs eingeschlossene Haar herausgerissen. Da bei dieser Methode
die Haarwurzel entfernt wird, dauert der Nachwuchs ca. 4 Wochen. Die Anwendung
selbst ist schmerzhaft und zeitraubend. Allerdings sehr preiswert in Drogerien
erhältlich.
Chemische Behandlung
Dies ist die häufigste Methode der Haarentfernung. Durch die Präparate
wird die Proteinstruktur der Haare aufgelöst. Der Nachwuchs dauert
in der Regel 1-2 Wochen. Die Präparate sind preisgünstig in
Drogeriemärkten zu erhalten.
Kaschierung
Die einfachste und billigste Methode ist die Kaschierung. Ohne die Haare
entfernen zu müssen trägt man gemusterte blickdichte Strumpfhosen.
Allerdings keine hautfarbenen Strümpfe verwenden. Sieht aus wie bei
älteren Damen. Nachteilig ist jedoch das das Beinkleid im Sommer.
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